THEATRE TO GO

Vielleicht hat es sich schon herumgesprochen: Die Inszenierung von Friedrich Schillers "Maria Stuart" ist ein Muss. Die Kombination aus Theater und Graphic Novel wäre schon interessant, wenn sie nicht gelungen wäre. Ist sie aber!

Ein Bogen mit Zeichnungen aus "Maria Stuart"
Frisch aus der Presse: So sah die Graphic Novel vor der Bindung aus. (Bild: Staatstheater)

Um alle Bedenken vorweg zu zerstreuen: Nein, die Verbindung erschöpft sich nicht darin, dass der Protagonist in einem Comicheft blättert. Die grafischen Elemente wurden nicht eingestreut oder eingebunden, sind sind elementare Bestandteile der Inszenierung, denn: sie sind das Bühnenbild. Und das heißt: Dier Schauspieler*innen agieren in einer Graphic Novel. Schwer vorstellbar? Da hilft nur eins: anschauen! Das geht in dieser Spielzeit noch zweimal: am 19. März und am 24. März. Hurry up!


Anschauen - das gilt aber auch für etwas anderes. Zur Inszenierung von "Maria Stuart" ist nämlich eine eigene Graphic Novel erschienen. Dieses Mal wirklich: als Heft, in dem man Blättern kann. Darin findet man diejenigen Elemente wieder, die man zuvor auf der Bühne gesehen hat. Eine grandiose Idee, denn so kann man die wunderbaren Impressionen aus dem Theater nach Hause mitnehmen. Theatre to go. Wann war das jemals möglich?


"Maria Stuart" ist als Graphic Novel im Theatercafé erhältlich. Kosten: 5,- Euro. Unser Fazit: Lohnt sich!