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GUTE AKUSTIK

Ständig hören wir Songs von Stars aus aller Welt. Sie kommen aus London, Seoul oder Nashville, Tennessee. Aber wie sieht's eigentlich mit der eigenen Szene aus? Mit den Local Heroes aus Oldenburg? Geben wir es zu: Manchmal weiß man über die Heimat weniger als über den Rest der Welt . Wir wollen das ändern - und deshalb gibt es jetzt die Kulturschnack Acoustic Sessions! Was das ist? Erklären wir hier!


Szene aus der Soul Kitchen am Oldenburger Hafen, wo die Kulturschnack Acoustic Sessions aufgezeichnet wurden.
Ruhiger Moment: Verschnaufpausen gab's nur wenige - und die wurden genutzt, um neue Ideen auszuprobieren. (Bild: Kulturschnack)

Wir kennen das alle: Von unseren absoluten Lieblingsstars wissen wir manchmal sogar ihre Schuhgröße. Aber die Band von nebenan? Kennen wir irgendwie, sind aber leider noch nicht dazu gekommen, sie mal anzuhören. Diese Bands sind die Propheten im eigenen Lande: Manchmal ähnlich gut wie die Szenegrößen, aber eben ohne den Glamour des Fames. Dabei sind auch AnnenMayKantereit oder Giant Rooks so angefangen: Als Schülerbands, die alle irgendwie kennen, aber kaum jemand hört.


Wir möchten das Sichtfeld der Oldenburger:innen etwas verändern. Zur guten Fernsicht sollte auch die Nahaufnahme hinzukommen. Natürlich darf man weiterhin Beyoncé, Drake, Dua Lipa oder David Guetta gut finden. Aber gleichzeitig sollte man auch diejenigen kennen, die in Eversten oder Donnerschwee proben und die im Cadillac oder der Umbaubar auftreten. Denn wer weiß? Vielleicht kommen die nächsten Stars aus eurer Nachbarschaft. Dann wäret ihr es, die den berühmten Satz sagen könnten „Ich kannte die schon, als die noch klein waren.“


Da geht einiges: Oldenburg ist zwar nicht New York, aber trotzdem ein sehr lebendiger Musikstandort mit vielen guten Künstler:innen und Bands. (Grafik: Kulturschnack)

Hier spielt die Musik


Wir wollten fürs Kennenlernen der lokalen Szene aber nicht einfach nur eine Linkliste aufsetzen und euch das Klicken überlassen. Wir wollten mehr. Deshalb haben wir auf eine persönlichere Variante gesetzt und sechs Bands zu uns eingeladen. Dabei ging es aber nicht einfach nur ums Quatschen, sondern auch ums Spielen - und zwar etwas Neues, das ihr nirgendwo sonst so hören und sehen könnt. Es entstanden die Kulturschnack Acoustic Sessions: Coole Location, entspannte Atmosphäre, reduzierter Sound und ganz viel Authentizität.


Mit diesem Setup sind einzigartige Songs entstanden, mit denen ihr eine kleine Expedition in die Oldenburger Musikszene starten könnt. Denn wir haben uns das natürlich nicht einfachen nur angehört, wir haben die Performances professionell filmen und aufnehmen lassen. Und die Ergebnisse? Die teilen wir hier natürlich mit euch!


Kulturschnack Acoustic Sessions in der Soul Kitchen am Oldenburger Hafen.
Schärfer als die Realität? Die Auftritte der beteiligten Bands wurden in höchster Qualität abgefilmt - damit ihr den bestmöglichen Eindruck bekommt. (Bild: Kulturschnack)


Und es gibt eine weitere gute Nachricht: Die Sessions sollen nicht etwa eine einmalige Sache sein, wir wollen sie fortsetzen. Pro Jahr produzieren wir einen Batch mit fünf bis sechs Acts und releasen die Tracks nach und nach auf unserer Website. Den Ort wollen wir dabei jedes Mal wechseln, er soll aber immer ein uniques Stück Oldenburg sein. So entsteht im Laufe der Zeit ein starkes Porträt der Oldenburger Musikszene - und zudem eine tolle Sammlung akustischer Songs. Wann und wie ihr eventuell sogar Teil der nächsten Staffel werden könnt, erfahrt ihr dabei hier bei uns zu gegebener Zeit!



Hier hört ihr sie alle! Die vollständige YouTube-Playlist zur ersten Staffel

Main Act: Local Hero


Das Ziel der Acoustic Sessions ist es, ein möglichst repräsentatives Bild der Oldenburger Szene entstehen zu lassen. Das kann bedeuten, dass es mehr Rock- als Jazz-Bands sind, dass der Altersdurchschnitt niedriger ist als in der Gesamtbevölkerung oder dass womöglich auch das Geschlechterverhältnis nicht zu jedem Zeitpunkt ausgeglichen ist. Wir haben zwar das Ziel, eine große Bandbreite zu zeigen, aber letztlich wollen wir die Realität nicht verzerren - und können es auch nicht.


So oder so wissen wir nach dem ersten Batch, dass unser Experiment wunderbar funktioniert. Wir hatten sechs großartige Bands bzw. Künstler:innen zu Gast, die starke Songs im Gepäck und richtig viel Bock auf das Projekt hatten. Unser Dank geht an alle Beteiligten: Vor allem und ganz besonders an die Musiker:innen, aber auch an unser Team um Jan-Niklas Behrens (JNB Media), Nicolas Domogalla (Boxhall Audio) und Sören Bockhoop (Fotografie-OL) sowie an Ole Oetken für die Location!



Aufnahme der Kulturschnack Acoustic Sessions in der Soul Kitchen
Atmosphärisch: Der Fazer war im Dauereinsatz, aber auch der Raum sorgte für dien richtigen Session-Spirit. (Bild: Kulturschnack)


Ab Dienstag, den 19. März ist es so weit: Dann werden wir alle zwei Wochen eine neue Performance auf dem Kulturschnack veröffentlichen; jeweils auch immer mit einem eigenen Beitrag. So bekommt ihr einen ersten Eindruck davon, was in Oldenburg so geht - und einen Vorgeschmack auf das, was in Zukunft noch kommt. Und ihr werdet sehen: Man muss nicht New York sein, um eine coole Musikszene zu haben. Hunte statt Hudson, Bümmerstede statt Brooklyn - das funktioniert!

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