MdKA: PETRA AVERBECK (CDU)

Im Kulturausschuss werden viele wichtigen Entscheidungen getroffen, die unsere Kulturszene direkt betreffen und verändern. Aber wer sitzt überhaupt in diesem Gremium? Wir stellen die Mitglieder in unserer Serie "MdKA" in alphabetischer Reihenfolge vor.

Portrait von Petra Averbeck
Stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses: Petra Averbeck (Bild: CDU)

Zum Aufwärmen: Ihr Name und die Partei?

Petra Averbeck, CDU

Sie sind Oldenburger*in. Schon immer? Und wenn nicht, seit wann? Und von wo kamen Sie damals?

Als gebürtige Oldenburgerin habe ich mich bereits als Schülerin für Kultur interessiert und u.a. Aufführungen im Oldenburgischen Staatstheater besucht. Mein Jura-Studium habe ich in Göttingen absolviert.

Sind Sie neu im Ausschuss? Oder schon länger dabei?

Dem Ausschuss gehöre ich seit 2011 ununterbrochen an, von 2011 bis 2016 und seit November 2021 als stellvertretende Vorsitzende. Zudem bin ich stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsausschuss des Oldenburgischen Staatstheaters.

Was bedeutet Kultur für Sie? Was schätzen Sie an ihr?

„Kultur regt mich zum Nachdenken an und eröffnet andere Blickwinkel. Wie auch der Sport trägt Kultur zur gesellschaftlichen Integration und sozialen Interaktion bei. Zudem lasse ich mich gerne von einem guten Theaterstück oder Konzert inspirieren.“

Was gefällt Ihnen kulturell in Oldenburg besonders?

Oldenburg lebt von seiner kulturellen Vielfalt. Es ist für jeden etwas dabei: von der klassischen Theater- oder Operninszenierung bis hin zu Mitmachangeboten für Kinder und Jugendliche. Zudem schätze ich unsere Museen sowie Ausstellungen und Veranstaltungen mit internationalem Flair.

Welche Kulturveranstaltung ist Ihnen in besonderer Erinnerung?

Da gibt es viele positive Erlebnisse, von denen ich keines besonders herausgreifen möchte.

Haben Sie mit Blick auf die kommenden fünf Jahre bestimmte Ziele oder Wünsche?

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass eine intakte Kulturlandschaft keineswegs selbst- verständlich ist. Wir müssen daher alles dafür tun, die Kultur in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, damit sie uns in ihrer Vielfalt erhalten bleibt. Hier gilt es, die gute Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg fortzusetzen. Zudem sollten wir uns weiterhin offen für neue Ideen zeigen, um verstärkt auch junge Leute für die Kultur in unserer Stadt zu gewinnen.



 


Über den Kulturausschuss


Der Kulturausschuss der Stadt Oldenburg tagt in einmal pro Monat, in der Regel an einem Dienstag. Wir werden in die Sitzungen in Zukunft vorab ankündigen und natürlich auch anschließend darüber berichten.

Die Mitglieder des Kulturausschusses nach Parteien
Bunte Truppe: Die Sitzverteilung im Kulturausschuss für die Jahre 2021 bis 2025. (Grafik: Kulturschnack)

Der Ausschuss hat elf Mitglieder, die sich entsprechend der Ergebnisse der Kommunalwahlen vom September 2021 zusammensetzen.


Daraus ergaben sich vier Sitze für die Wahlsieger von Bündnis 90/Die Grünen. Drei Sitze bekam die knapp geschlagene SPD. Nur zwei Sitze hat die CDU, dafür stellt sie die Ausschussvorsitzende und deren Stellvertreterin. Mit je einem Mitglied vertreten sind die Fraktionen von FDP/Volt und Linke/Piraten.


Und wie kommt es, dass manchmal trotzdem mehr Personen anwesend sind? Ganz einfach: der Ober-bürgermeister ist in den Ausschüssen qua Amt teilnahmeberechtigt.Zudem gibt es die sogenannten Grundmandate. Sie dienen der Repräsentation von Minderheiten, die nach dem regulären Verteilungsschlüssel gemäß des Wahlergebnisses keinen Platz im Ausschuss bekommen hätten. Diese Vertreter*innen haben kein Stimmrecht.


Letzteres gilt auch für die beratenden Mitglieder. Sie werden von den Fraktionen benannt. Sie nehmen an den Sitzungen teil, wirken aber - wie der Name schon sagt - beratend, nicht entscheidend.