MdKA: DR. ESTHER NIEWERTH-BAUMANN (CDU)

Im Kulturausschuss werden viele wichtigen Entscheidungen getroffen, die unsere Kulturszene direkt betreffen und verändern. Aber wer sitzt überhaupt in diesem Auschuss? Wir stellen die Mitglieder in unserer Serie "MdKA" vor.

Portrait von Dr. Esther Niewerth-Baumann
In Oldenburg und Hannover aktiv: Dr. Esther Niewerth-Baumann (Bild: CDU)

Zum Aufwärmen: Ihr Name, gerne auch das Geburtsjahr, und die Partei

Dr. Esther Niewerth-Baumann, 20.09.1968, CDU

Sie sind Oldenburger*in. Schon immer? Und wenn nicht, seit wann? Und von wo kamen Sie damals?

Ich bin gebürtige Oldenburgerin. Mein Jura-Studium und die folgende Promotion habe ich in Münster abgeschlossen.

Sind Sie neu im Ausschuss? Oder schon länger dabei?

Dem Ausschuss gehöre ich seit 2006 ohne Unterbrechung an, seit November 2021 zum zweiten Mal als Vorsitzende. Zudem bin ich Mitglied im Verwaltungsausschuss des Oldenburgischen Staatstheaters und in meiner Funktion als Landtagsabgeordnete Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur in Hannover.

Was bedeutet Kultur für Sie? Was schätzen Sie an ihr?

Der Besuch von Kulturveranstaltungen bereichert und erweitert den Horizont. Zudem kann ich dabei gut vom politischen Alltag entspannen.

Was gefällt Ihnen kulturell in Oldenburg besonders?

An der Oldenburger Kulturszene gefällt mir vor allem ihre Vielfalt. Viele kleine Theater mit innovativen Programmen existieren neben dem etablierten Staatstheater, das sämtliche Sparten abdeckt. Auch im Musikbereich und bei den bildenden Künsten profitieren wir von einem abwechslungsreichen Angebot. Gleiches gilt für die Museen. Mit Kultursommer, Filmfest und Keramiktagen verfügen wir zudem über Ereignisse mit überregionaler Strahlkraft.

Welche Kulturveranstaltung ist Ihnen in besonderer Erinnerung?

Es fällt mir schwer mich festzulegen, denn es gibt so viel Gutes.

Haben Sie mit Blick auf die kommenden fünf Jahre bestimmte Ziele oder Wünsche?

Unsere Kulturlandschaft müssen wir in Oldenburg mindestens erhalten, aber natürlich auch weiterentwickeln. In vielen Institutionen steht ein Generationswechsel bevor. Diesen müssen wir begleiten, damit uns die kleinen Theater und Bühnen nicht verloren gehen. Mein größter Wunsch ist, dass der Kulturbetrieb nach hoffentlich irgendwann überstandener Pandemie wieder im Normalbetrieb ohne Einschränkungen laufen kann.