Blick in die Francksen Villen mit bürgerlicher Wohnkultur früherer Zeiten., © OTM/ Verena Brandt

Stadtmuseum

Das Stadtmuseum Oldenburg ist vor über 100 Jahren aus der privaten Sammlung Theodor Francksens entstanden. Noch zu Lebzeiten schuf er in seinem Elternhaus sowie in der Nachbarvilla ein Privatmuseum. 1914 vererbte er die beiden Villen der Stadt Oldenburg unter der Voraussetzung, dass diese dort ein städtisches Museum einrichtet; in den 80er Jahren wurde noch eine dritte Villa hinzugekauft. Neben dem historischen Villenensemble gehören zum Stadtmuseum die in den 1960ern gebaute Neue Galerie sowie der Claus Hüppe Saal von 1995. Benachbart ist übrigens auch das Horst-Janssen-Museum, mit dem sich das Stadtmuseum den Eingang sowie das Museumscafé teilt.

UND WAS GIBT ES DORT ZU SEHEN?

Die Idee von Theodor Francksen war es, die einzelnen Wohnräume seiner zwei Villen jeweils Epochen zuzuordnen, so dass Besucher Einblicke in die Lebenswelten und bürgerliche Wohnkultur früherer Zeiten erlangen - beginnend mit dem 17. Jahrhundert bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs. Einige der Räume sind seit Francksens Tod unverändert geblieben. Besonders sehenswert (und fotogen!) sind z.B. der weiße Salon und der Zwischentrakt als Verbindung zweier Villen, der fast an einen italienischen Palazzo erinnert. 

Die sogenannte Ballin’sche Villa präsentiert die Oldenburger Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Die Ausstellung wird 2018 überarbeitet und umgestaltet.

Die Neue Galerie und der Hüppe-Saael bieten Platz für Wechselausstellungen zu Themen der Kultur- und Stadtgeschichte. 

UND SONST SO?

Ein toller Ort zum Verweilen ist der Museumsgarten, wo nicht nur historische Objekte aus der Oldenburger Stadtgeschichte, sondern auch sehr fotogene größere Skulpturen und Plastiken präsentiert werden, die dem Thema Kunst und Natur gewidmet sind.

Im Stadtmuseum gibt es regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen, z.B. die Kurzführungen „Mittags im Museum“ und „Kurz nach Feierabend entspannt ins Museum“. Stadtgeschichte also in spannende kleine Häppchen aufbereitet. In der Reihe „Erzähl uns von früher“ kommen zudem prominente Zeitzeugen mit ihrer Sicht auf Oldenburg zu Wort. Und wenn das Oldenburger Wetter es zulässt, verwandelt sich der Museumsgarten auch schon mal in ein Open Air Kino.

Open Air Kino im Stadtmuseum Oldenburg.

Das Oldenburger Stadtmuseum unterstützt übrigens auch die „Hörgänge“, ein Hörspielprojekt im öffentlichen Raum. Mittels eigenem Smartphone oder ausleihbarem mp3-Player, den es z.B. im Stadtmuseum gibt, könnt ihr dabei an verschiedenen Orten in der Stadt ein „Hörspiel für Spaziergänger“ erleben, das seine Geschichte an und mit dem jeweiligen Ort erzählt.

Besucher hören Hörgänge im Stadtmuseum Oldenburg.

Kleiner Tipp: Studierende der Uni Oldenburg und der Jade-Hochschule haben freien Eintritt ins Stadtmuseum.

Bee at the beach, 1950, © dpa picture alliance
©

09.03.2018

Die Geschichte des Comics

Autor: Eva

Mehr lesen
Lautmalerei im Comic, zu sehen im Stadtmuseum., © Stadt Oldenburg
©

07.02.2018

Die Neunte Kunst

Autor: Steffen

Mehr lesen
Früher wurden die Gäste im Staatstheater über eine Treppe am alten Eingangsportal empfangen., © Günter Nordhausen
©

04.12.2017

Fokus Oldenburg

Autor: Eva

Mehr lesen
Sie wechseln mit der Suche zur oldenburg-tourismus.de
Sie wechseln mit der Suche zur oldenburg-tourismus.de