Außenansicht des Oldenburgischen Staatstheaters am Abend mit einer grünen Ampel im Vordergrund., © OTM/ Verena Brandt

Staatstheater

Bei den sieben Sparten des Oldenburgischen Staatstheaters werdet auch ihr ganz bestimmt fündig: von Musical über Oper bis Ballet, vom klassischen Schauspiel auf der großen Bühne bis zum Late-Night-Format in Bar-Atmosphäre. Es muss ja nicht gleich Wagners Ring der Nibelungen sein. Wie wäre es stattdessen zum Beispiel mit Jesus Christ Superstar, Sweeny Todd, Supergute Tage oder Tschick? Auf dem Spielplan stehen immer wieder Adaptionen bekannter Romane oder zeitgemäße Inszenierungen der großen Klassiker – und bei den rund 30 Premieren pro Spielzeit sind Spannung und Unterhalt für Theater-Neulingen wie auch für Wiederholungstäter garantiert.

VON AUSSEN IMPOSANT VON INNEN IMPULSIV

Das Große Haus des Oldenburgischen Staatstheaters mit seiner imposanten Kuppel und dem klassizistischen Säulenvorbau kennt eigentlich jeder Oldenburger, vielleicht sogar noch von einem Besuch als Kind beim Weihnachtsmärchen. Aber wusstet ihr, dass es noch drei weitere Spielstätten des Staatstheaters gibt? Im angrenzenden modernen Kleinen Haus mit seiner Glasfront haben vor allem das Schauspiel und die Niederdeutsche Bühne ihre Heimat. Besonders spannend sind die weiteren drei Spielstätten: Der Spielraum, die Baumgartenstraße und die Exerzierhalle. Der Spielraum, ein Studio-Atelier mit ca. 80 Plätzen, beheimatet vor allem die Sparte 7, die experimentelle Sparte des Oldenburgischen Staatstheaters mit ihren Late-Night-Formaten, Lesungen, Wunschkonzerten und außergewöhnlichen Inszenierungen. Auch die Baumgartenstraße bietet Platz für unkonventionelle Produktionen oder die Pop-up-Galerie der sogenannten Sparte 7. In der ehemaligen Exerzierhalle am Pferdemarkt verfügt das Staatstheater über zwei weitere Bühnen mit je 100 Sitzplätzen, welche vor allem für das Junge Staatstheater sowie moderne Spielformen und Performances genutzt werden. 

Außenansicht auf die Spielstätte Exerzierhalle des Oldenburgischen Staatstheaters.

THEATER 2.0 

Aber es muss nicht immer der klassische Theaterbesuch sein: Jeden zweiten Samstag im Monat finden öffentliche Führungen statt, bei denen ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden kann. Aber auch nur Kaffee trinken geht im Staatstheater, und zwar im Theatercafé, das während der Kassenöffnungszeiten leckere Kaffeespezialitäten oder auch Suppen zur Mittagszeit kredenzt.

Party im Theater? Auch das geht, und zwar beim Tanz im Glashaus, der Partyreihe, bei der das Staatstheater zur außergewöhnlichen Partylocation wird (Pssst: Der Eintritt ist frei).

Und wie war das mit dem Schickmachen fürs Theater? Nicht nötig, das Oldenburgische Staatstheater besitzt keine Kleiderordnung. Ihr könnt ruhig in Jeans kommen und keiner wird euch deshalb schief angucken. Warum auch, wenn die meisten mit dem Fahrrad zum Theater anreisen. Das wäre in der Abendrobe ja auch wirklich unpraktisch.

KONTOSTAND 6,50 EURO – REICHT FÜR THEATER

Für viele Aufführungen stehen in der günstigsten Kategorie Karten für weniger als 15 Euro zur Verfügung. Für Studierende oder Auszubildende gibt es zum Beispiel zusätzlich 50 % Ermäßigung auf den Eintrittspreis ab Preisgruppe II. Spontan sein lohnt sich außerdem: Für die meisten Aufführungen werden einige Karten zurückbehalten, die an der Abendkasse erhältlich sind. Und zwar auch, wenn eine Woche vorher die Aufführung online ausverkauft sein sollte . Diese Last-Minute-Tickets gibt es an der Abendkasse z.B. für Studierende, Auszubildende und FSJler zum Preis von 8 € in allen Preisgruppen. 

Dienstage stehen außerdem unter dem Motto „Junger Dienstag“: Schülerinnen und Schüler sowie Studierende zahlen hier nur jeweils 6,50 € in allen Platzgruppen. Wer meint jetzt noch, Theater sei teuer? 

Also, seid spontan und lasst euch ein auf das Abenteuer „Theater“.

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