Blick auf das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg., © OTM/ Torsten Krüger

Landesmuseum Natur & Mensch

Was für die Ägypter Mumien, sind für Oldenburger die Moorleichen im Landesmuseum Natur und Mensch: Sie wurden über zweitausend Jahre auf natürliche Art und Weise konserviert!

Ein Besucher schaut sich eine Moorleiche im Museum an.

Aber neben den vier Moorleichen gibt’s noch viel mehr in diesem Museum zu entdecken, nämlich auf insgesamt drei Etagen allerhand über Naturkunde, Ethnologie und Archäologie: Die typisch nordwestdeutschen Landschaften, Moor, Marsch, Geest und Küste, bilden den roten Faden für die Dauerausstellungen, als Verbindungsglied dient die Hunte, deren Unterwasserwelt in einem Aquarium zu bestaunen ist. Ein Fokus wird auf die die Wechselbeziehungen zwischen Natur und Kultur, den Lebensraum von Pflanzen und Tieren und das Leben und Wirken von Menschen in dieser Region gelegt.

Übrigens: Fotografieren ist in dieser Ausstellung, die selbst als Kunstobjekt gestaltet wurde, ausdrücklich erlaubt! Die Exponate, ästhetischen Inszenierungen und Installationen machen sich auch wirklich sehr gut auf Instagram ;)

UND AUßER DEN DAUERAUSSTELLUNGEN?

Die aktuelle Sonderausstellung (läuft noch bis Februar 2018) widmet sich den Laubenvögeln, die vor allem durch ihr außergewöhnliches Balzverhalten auffallen. Die Männchen bauen dabei Laubenhütten, die sie mit unterschiedlich farbigen Gegenständen schmücken. Die Weibchen beobachten dies und treffen ihre Partnerwahl nach der Qualität der Bauwerke, deren Schmuck und dem Erfolg der Männchen beim „Diebstahl“ schmückender Utensilien von den Bauten ihrer Konkurrenten. Dieses Balzverhalten weckt natürlich einige Assoziationen zum Menschen, dementsprechend gibt es ein vielseitiges Begleitprogramm, um dieser Assoziation auf den Grund zu gehen, vom Poetry Slam über den Rundgang „Was Weibchen wollen – Tipps und Tricks aus dem Tierreich“ bis zur Diskussionsrunde bei Kaffee und Kuchen über die Frage, wie viel Tier im Mensch steckt.

LECKERBISSEN FÜR’S HIRN

Überraschendes zur Mittagszeit gibt es jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, nämlich kleine „Leckerbissen fürs Hirn“ im Rahmen von Kurzführungen von rund 20 Minuten mit Einblicken in die Museumsarbeit. Der Inhalt ist dabei jedes Mal eine Überraschung und wird nicht vorher angekündigt. Na, neugierig geworden?

Eine Mitarbeiterin zeigt einem Besucher das Archiv im Rahmen der Kurzführungen

Also haltet die Augen offen und schaut mal vorbei im Landesmuseum Natur und Mensch, sei es für den Besuch der Ausstellungen oder bei einer der Veranstaltungen.

Dass man sich mit den heimischen Pilzsorten vertraut zu machen hatte, war früher eine Überlebensnotwendigkeit. Ohne die Kenntnis essbarer Arten konnte das Pilzsammeln nämlich schon mal tödlich enden., © Anke von Heyl
©

10.01.2018

Leckerbissen fürs Hirn

Autor: Kulturtussi

Mehr lesen
Das Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg von außen., © Johannes Klaus
©

18.01.2018

Archäologe auf Probe

Autor: Johannes

Mehr lesen
Sie wechseln mit der Suche zur oldenburg-tourismus.de
Sie wechseln mit der Suche zur oldenburg-tourismus.de