Besucher im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, © OTM / Verena Brandt

Landesmuseum für Kunst & Kulturgeschichte

Das Landesmuseum besteht aus drei Standorten, die dicht beieinander liegen - Schloss, Prinzenpalais und Augusteum. Die Eintrittskarte gilt für alle drei Häuser.

Unser Tipp: Nehmt euch bei eurem Besuch nur die Ausstellungen vor, die euch wirklich interessieren. Ritterrüstungen sind gar nicht euer Ding, die Kunst nach 1945 dafür umso mehr? Niemand guckt euch schief an, wenn ihr Teile der Ausstellung auslasst ;-)


KUNST UND KULTUR IN DREI HÄUSERN

Das Schloss ist nicht nur von außen hübsch anzuschauen. Auch die prunkvollen historischen Räume sind sehenswert. Über 2000 ausgestellte Exponate umfassen die Zeitspanne vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, darunter zum Beispiel Möbel und Mode der 1950er und 1960er Jahre oder Kunstgewerbe im Jugendstil und Bauhausdesign.

Das Prinzenpalais dient als Ausstellungshaus für die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Unter den ausgestellten Werken befinden sich Gemälde des bekannten Künstlers Franz Radziwill, Werke der deutschen Impressionisten sowie eine bedeutende Sammlung expressionistischer Werke der Künstlergruppe „Brücke“.

Das Augusteum beherbergt die Alten Meister, italienische, niederländische, französische und deutsche Malerei vom 15. bis zum 18. Jahrhundert

AUS DEM LEBEN DER SCHLOSSBEWOHNER

Neben den klassischen Museumsführungen gibt es auch historische Kostümführungen, bei denen z.B. Kammerzofen aus dem Nähkästchen plaudern oder Graf Anton Günther und Großherzogin Cäcilie zur Audienz bitten und aus ihrem Leben im Schloss erzählen. Spannende Einblicke gibt es außerdem bei den regelmäßig stattfindenden Restauratorenführungen, bei denen der Gemälderestaurator einen Blick hinter die Kulissen seiner Werkstatt gewährt.

WAS KOMMT ALS NÄCHSTES?

Neben den Dauerausstellungen beherbergt das Landesmuseum auch immer wieder Sonderausstellungen. Hier deshalb ein kleiner Ausblick: Das Schloss zeigt noch bis zum 25. Februar 2018 die Sonderausstellung „Herkunft verpflichtet! Die Geschichte hinter den Werken“. Sie widmet sich der sogenannten Provenienzforschung, deren Aufgabe es ist, die Herkunft von Kunstwerken zu klären. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Werken und Objekten, die NS-verfolgungsbedingt ihren ursprünglichen Besitzern entzogen wurden. Die Ausstellung erzählt die Hintergründe von rund 60 Exponaten.

Wer sich für das Leben von Anton Günther interessiert, ist in der Dauerausstellung im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte gut aufgehoben., © OTM
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